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Timm Bodner
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 "Ich will helfen.."

An dieser Stelle, darf ich mich kurz vorstellen.
Meine Name ist Timm Bodner, ich bin am 17. August 1984 geboren, lebe in Maria Saal (Kärnten / Österreich) und arbeite als Radiojournalist bei einem Kärntner Privatradio.
Seit dem Gymnasium verfolge ich den festen Gedanken "Ich will helfen". Aber wie? Hilfsorganisationen oder Spendenaufrufe gäbe es ja genug, aber wer und was ist wirklich seriös? Wer benötigt meine Hilfe am Dringendsten? Kommt mein Geld wirklich an?

Mit all diesen Fragen habe ich mich lange Zeit herumgequält und dann habe ich im Sommer 2006 Ingeborg Eiselt kennen gelernt. Sie war zu einem Interview in unseren Sender gekommen. Damals war ich gerade auf einer Journalistenreise im Kosovo. Aber schon die Vorab- Erzählungen von Inge haben mich in den Bann gezogen. Langsam habe ich Tibet entdeckt und die Dramen, die sich dort abspielen.
Ich habe die Kollegen gebeten, notiert mir die Telefonnummer von Ingeborg Eiselt. Als ich wieder zuhause war, hat sie sich sofort mit mir in Kontakt gesetzt und mich schon beim ersten Gespräch mit ihrem außergewöhnlichen Engagement überzeugt, dass ich das Richtige tue. Auch, dass mein Geld wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Ich habe mein Patenkind Lhakpa Dolma im Juli 2006 erhalten. Seitdem bekomme ich regelmäßig Post von der TCV- Schule in Chauntra (Indien). Seitdem bekomme ich mehrmals im Jahr Briefe mit handgemalten Zeichnungen von Lhakpa Dolma. Und seit ich den ersten Brief von ihr erhalten hatte, seitdem wusste ich, ich will dieses Kind treffen. Und im April 2008 war es dann endlich soweit.

Hier können Sie mein Eindrücke in Worten und Bildern nachlesen und nachsehen.

Seit meinem Aufeinandertreffen mit Lhakpa Dolma, seit ich ihr in die Augen gesehen habe. Ich ihr "English Dad", wie ich liebevoll genannt werde, überhaupt seit ich in der TCV- Schule war, seit ich all die anderen Kinder dort gesehen haben, bin ich mit meinen Gedanken täglich bei ihr und ihnen.
Und es kommt nicht nur aufs Geld an, das ich jährlich überweise um dem Kind eine Ausbildung zu ermöglichen. Wichtig ist, dass mein Patenkind weiss, da ist jemand. Wichtig ist, dass es jemanden hat, mit dem es kommunizieren kann, mit dem es Briefe schreiben kann. Das ist auch der Wunsch von S.H. (Seiner Heiligkeit) des Dalai Lama, wurde uns Paten mitgeteilt. Nicht nur die finanzielle Unterstützung des Kindes, sondern besonders auch die mentale.

Werden auch Sie Pate und schenken Sie Zukunft. Ich kann Ihnen versprechen, es ist ein wunderbares Gefühl..
Mit freundlichen Grüßen, Timm Bodner