Start Berichte Ingeborg Eiselt Ingeborg Eiselt
Ingeborg Eiselt PDF Drucken E-Mail

foto_inge_3

Wir besichtigten den ganz tollen Steingarten, den künstlichen See und den wunderschönen Rosengarten. Dann ging es am dritten Tag endlich in Richtung Chauntra wo wir nach einer Fahrt von 8 Stunden auf abenteuerlichen Strassen gut angekommen sind.

 

 

Unsere Kinder erwarteten uns schon sehnsüchtig. Die ersten Kontakte waren von beiden Seiten sehr schüchtern, aber am nächsten Tag ging es schon besser und alle spielten gemeinsam und es waren wunderschöne Tage die wir mit unseren Kindern verbringen durften.

Vor allem das Verteilen der fast 60 Packerl, welche ich im Reisegepäck hatte brachte viel Freude. Für mich gab es noch ein ganz besonderes Erlebnis. Vom ersten Moment unserer Ankunft nahm mich ein kleines Mädchen in Beschlag und somit flog ich mit einem zweiten Patenkind im Gepäck nach Hause. Nun habe ich zu meiner 13 jährigen Tamding Dolma die kleine 6 jährige Pema Lhamo als meine zweite tibetische Patentochter.

Nach drei Tagen kam die Stunde des Abschieds was natürlich immer das Schlimmste ist. Es flossen sicher einige Tränen auf beiden Seiten. Aber wir kommen ja wieder war der einstimmige Tenor!!!

foto_inge_2
Weiter ging es nach Dharamsala wo wir zwei Tage verbracht haben. Wir besichtigten den Norbulingka (Edelsteingarten), besuchten das tibetische Museum, in dem wir Schriften aus dem 13.Jahrhundert sehen konnten, der Leibarzt des Dalai Lama verschrieb uns allen irgendwelche braunen Pillen die wir in der Apotheke des Mentsekhang Institutes abholen konnten. Sehr beeindruckend war der allabendliche Marsch mit brennenden Kerzen durch die Stadt zum Tempel des Dalai Lama bei dem an die Toten und gefolterten Landsleute in Tibet gedacht wurde.

Bevor wir Dharamsala wieder verlassen haben, hatten wir das grosse Glück noch dem Dalai Lama zu begegnen. Was natürlich einer der Höhepunkte war. Am selben Abend ging es mit dem Zug nach Delhi und am Morgen weiter nach Jaipur, der "rosaroten Stadt". Dort besichtigten wir den Palast der Winde, das Amber Fort, den Stadtpalast und das Observatorium. Am nächsten Tag fuhren wir auf einer neuen Autobahn über Faktephur Sikri nach Agra, einem weiteren und letzten Höhepunkt der Reise.

Ich glaube jeder wird mir zustimmen, das "Taj Mahal", das Bauwerk einer grossen Liebe ist wirklich ein Traum aus weißem Marmor. Im Gegensatz dazu dann das "Rote Fort" von wo aus der Mogul zum Grabmal seiner toten Frau über den Jamuna Fluss hinüber schauen konnte.

Ich glaube und hoffe, dass wirklich jeder etwas Besonderes im Gepäck mit nach Hause genommen hat.